Zukunft Sonderbucher Steige
Die Sonderbucher Steige verbindet Blaubeuren mit seinen Teilorten auf der Alb und dem nördlichen Alb-Donau-Kreis. Die historische Verbindung aus dem Jahr 1895 ist seit Jahren in einem baulich sehr schlechten Zustand. Eine einfache Sanierung der bestehenden Bauwerke ist nicht möglich.
Nach umfangreichen Untersuchungen, einer Planungswerkstatt, der Beteiligung der Raumschaft und mehreren politischen Beschlüssen steht die Lösung inzwischen fest: Die Sonderbucher Steige wird im Bestand saniert. Wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist der Neubau der beiden Hangbauwerke.
Neuigkeiten und Archiv
Updates zum Planungsstand, Veränderungen in der Verkehrsführung, Formate des Bürgerdialogs – die aktuellsten Neuigkeiten sowie alle wichtigen Unterlagen rund um das Thema Sonderbucher Steige finden Sie hier.
Kreistag fasst Baubeschluss für die Sonderbucher Steige
Der Kreistag des Alb-Donau-Kreises hat beschlossen, die Baumaßnahme an der ehemaligen K 7406 Sonderbucher Steige wie geplant auszuführen. Damit ist ein weiterer zentraler Schritt erreicht: Nach Voruntersuchungen, Variantenprüfung, Umstufung zur Gemeindestraße, technischer Planung und Baurechtsverfahren kann die Umsetzung vorbereitet werden.
Die Maßnahme soll im Sommer 2026 ausgeschrieben werden. Die Hauptarbeiten sind für den Zeitraum Frühjahr 2027 bis Herbst 2028 vorgesehen.
Der Zeitplan
Nach Herstellung des Baurechts im September 2025 und dem Baubeschluss im Mai 2026 folgt nun die Ausschreibung der Bauleistung. Die vorbereitenden Arbeiten sollen 2026 beginnen. Die Hauptbauarbeiten sind von Frühjahr 2027 bis Herbst 2028 vorgesehen.
Die Ausgangslage
Zwischen Blaubeuren und Sonderbuch verläuft entlang eines Steilhanges eine enge Straße: Die Sonderbucher Steige. Nach mehr als 120 Jahren der Nutzung und zwei kleineren Sanierungen muss die Strecke grundlegend erneuert werden. Die Belastung der Straße und der Bauwerke haben sich seit dem Bau der Steige stark verändert.
Die Bestandsaufnahme
Die Sonderbucher Steige verläuft entlang eines steilen und bewaldeten Hangs. Die Bauwerke sind alt, komplex und stark geschädigt. Deshalb wurden umfangreiche Untersuchungen, Gutachten und technische Prüfungen durchgeführt. Sie bildeten die Grundlage für die Bewertung der Varianten und die weitere Planung.
Planungswerkstatt erarbeitet Ergebnispapier
Die Lösung für die Sonderbucher Steige muss eine langfristige sein, welche die Aufgaben einer Kreisstraße sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig erfüllt.
Dafür mussten verschiedene Vor- und Nachteile, Nutzen und Interessen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden und zwar in engem Austausch mit der Bürgerschaft des Alb-Donau-Kreises über eine Planungswerkstatt. In mehreren Sitzungen erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Ergebnispapier, das diverse Aspekte identifiziert, die aus ihrer Sicht bei der weiteren Planung berücksichtigt werden sollten.
Die Varianten
Im Planungsprozess wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft: der Erhalt der bestehenden Verbindung, ein Ausbau beziehungsweise Neubau im Bestand sowie alternative Trassen. Nach der Bewertung der Varianten und der Rückmeldungen aus der Planungswerkstatt wurde der Weg für eine Sanierung im Bestand frei.
Mit der Umstufung zur Gemeindestraße und dem Baubeschluss ist die Variantenentscheidung abgeschlossen.
Das öffentliche Interesse an der Planungswerkstatt "Zukunft Sonderbucher Steige" ist hoch. Das zeigen die vielen eingegangenen Fragen. Die Antworten auf häufig gestellte Fragen werden wir während des gesamten Prozesses hier veröffentlichen – natürlich anonym.