Die Planungswerkstatt

"Mir ist es wichtig, dass sich alle betroffenen Anwohner, Verbände und Entscheidungsträger genau informieren können und Gelegenheit erhalten, ihre Anregungen einzubringen oder auch Bedenken zu äußern. Wir werden umfangreiche Unterlagen bereitstellen und gleichzeitig Formate der Öffentlichkeitsbeteiligung anbieten, die einen intensiven Austausch der Bürgerinnen und Bürger sowie der weiteren Beteiligten mit den Fachplanern ermöglichen."

Heiner Scheffold
Landrat Alb-Donau-Kreis

Egal, welche Variante es wird – die Lösung für die Sonderbucher Steige muss eine langfristige sein, welche die Aufgaben einer Kreisstraße sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig erfüllt.

Dafür müssen verschiedene Vor- und Nachteile, Nutzen und Interessen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden und zwar in Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft des Alb-Donau-Kreises. Das wird ab Ende Mai im Rahmen einer sogenannten Planungswerkstatt geschehen, die vom Kommunikationsbüro Ulmer organisiert und moderiert wird. 

Dieses Format des Bürgerdialogs zielt darauf, neben den bereits beauftragten Gutachten weitere, von Bürgerinnen und Bürgern erarbeitete Empfehlungen und Prüfaufträge zu entwickeln, die der Kreistag im Kontext der Entscheidungsfindung nutzen kann.

Ablauf der Planungswerkstatt „Zukunft Sonderbucher Steige“ 

Die Planungswerkstatt ist ein Beteiligungsformat mit einem vorher festgelegten Teilnehmerkreis, das aus vier aufeinander aufbauenden Veranstaltungen besteht und daher von einer regelmäßigen Teilnahme an den Sitzungen lebt. 

Zwei der Veranstaltungen sind öffentlich und frei zugänglich, zwei der Veranstaltungen sind Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Planungswerkstatt vorbehalten. Eine Zusammenfassung der Sitzungen wird jeweils nach der Veranstaltung hier veröffentlicht. 

Die öffentliche und für jedermann zugängliche Auftaktveranstaltung der Planungswerkstatt fand um 18:30 Uhr im Tagungszentrum Blaubeuren statt. 

Diese Veranstaltung diente dazu, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Planungswerkstatt sowie alle Interessierten mit dem Thema Sonderbucher Steige und dem Beteiligungsformat der Planungswerkstatt vertraut zu machen. Nach einer kurzen Begrüßung von Landrat Heiner Scheffold und Erläuterungen zum Ablauf der Planungswerkstatt hatte alle Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, sich an Themeninseln über wichtige Aspekte der Planung zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. 

2. Juli 2022: Werkstatt I

NICHT ÖFFENTLICH

Diese Veranstaltung richtete sich an den ausgewählten Personenkreis bestehend aus Initiativbewerbungen, Zufallsbürgerinnen und -bürgern und Stakeholdern. 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich in dieser Sitzung vertieft mit dem Planungen auseinander und formulierten ihre Kriterien, Erwartungen und Wünsche an die Planerinnen und Planer.

In dieser öffentlichen und für alle zugänglichen Veranstaltung wurden die Eingaben aus der Auftaktveranstaltung, der ersten Planungswerkstatt und den Eingaben, die per Email eingingen, mit Fachleuten diskutiert. Die Expertenanhörung fand um 18 Uhr statt.

3. September 2022: Werkstatt II

NICHT ÖFFENTLICH

Diese Veranstaltung richtet sich an den ausgewählten Personenkreis bestehend aus Initiativbewerbungen, Zufallsbürgerinnen und -bürgern und Stakeholdern.

Die Sitzung dient dazu, die bisherigen Ausarbeitungen zu ergänzen und zu konkretisieren, sodass hieraus unverbindliche Empfehlungen und Prüfaufträge  erstellt werden können, die der Kreistag neben den beauftragten Fachgutachten zur Entscheidungsfindung nutzen kann.

Mitwirkung an der Planungswerkstatt

Um die Vielfalt der Interessen abzudecken und im Sinne der Chancengleichheit einem breiten Personenkreis die Möglichkeit zu geben, Anregungen und Bedenken zu äußern, konnten sich alle  Bürgerinnen und Bürger des Alb-Donau-Kreises von Montag, 16. Mai, bis Sonntag, den 22. Mai 2022, für die Planungswerkstatt bewerben. 

Herzlichen Dank für Ihre Bewerbungen für eine Teilnahme an der "Planungswerkstatt Sonderbucher Steige"! 

Voraussetzungen und Auswahlverfahren 

Voraussetzung für die Beteiligung ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber an allen aufeinander aufbauenden Terminen der Werkstatt teilnehmen können und an einem konstruktiven Austausch interessiert sind. Bei der Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird im Sinne der Meinungsvielfalt auf eine heterogene Zusammensetzung geachtet – im Idealfall finden in dieser Gruppe Personen aller Altersstufen und mit unterschiedlichen Standpunkten und Alltagsexpertisen in einem ausgewogenen Verhältnis der Geschlechter zusammen. Bewerben sich Personen, mit ähnlichen Interessens- und Persönlichkeitsmerkmalen, so entscheidet das Los. Die ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber werden anschließend kontaktiert und zur Teilnahme eingeladen.

Spezielles Vorwissen oder eine bestimmte Expertise sind für die Teilnahme an der Planungswerkstatt nicht erforderlich.

Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 75,- Euro pro Termin

Weitere Akteure in der Planungswerkstatt

Neben Initiativbewerberinnen und -bewerbern werden verschiedenen regionale „Stakeholder“ (wie beispielsweise Natur- und Umweltschutzorganisationen oder auch Verkehrs- und Tourismusverbände) sowie sogenannte Zufallsbürgerinnen und -bürger an der Planungswerkstatt teilnehmen. Letztere werden über ein Zufallsverfahren telefonisch kontaktiert. Aus allen interessierten Personen wird eine Auswahl getroffen, die nach Interessen, Alter, Wohnort und Geschlecht heterogen ist. Geplant ist, dass insgesamt bis zu 45 Personen an der Planungswerkstatt teilnehmen. 

 

Die gesamte Planungswerkstatt wird von Fachleuten begleitet. Expertinnen und Experten erklären den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Planungswerkstatt den bisherigen Kenntnisstand zur Planung und mögliche Optionen. Ein wichtiger Bestandteil des Beteiligungsformats ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer offen ihre Fragen und Anliegen äußern. Wir möchten von den Bürgerinnen und Bürgern wissen: Welche Chancen sehen Sie in Bezug auf die Planung? Was ist Ihnen für eine zukunftsfähige Verkehrsplanung besonders wichtig? Was möchten Sie uns für eine nachhaltige Mobilität in der Region mit auf den Weg geben? 

 

Zudem wird auch Ortsansässigen und anderen Interessensgruppen im Rahmen der Planungswerkstatt eine Möglichkeit geboten, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihre Positionen vorzustellen. 

Sie haben Anregungen und Fragen zum Inhalt oder zum Ablauf der Planungswerkstatt?

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FAQ – Häufig gestellte Fragen beantworten wir hier...

Rusenschloss Blaubeuren, in der Nähe der Sonderbucher Steige